Snowboarding
Snowboarding ist eine noch relativ junge Disziplin, die ihre Anfänge in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts fand. Wie bei vielen anderen Trendsportarten liegen die Wurzeln des Snowboardings im Wellenreiten.
Ursprung des Snowboardings
Der Amerikaner Sherman Poppen hatte 1963 die Idee ein Surfbrett zu entwickeln, das für die Berge geeignet war. Sein erstes Ergebnis, der „Snurfer“ (Snow-Surfer), bestand aus zwei Kinderskiern, die mit Dübeln verbunden waren. Nachdem er bei den Kindern in der Nachbarschaft sehr beliebt war, ging dieser Vorgänger des Snowboards zwei Jahre später in Serienproduktion und verkaufte sich über eine Million mal. Der „Snurfer“ verschwand aber beinahe genauso schnell wieder, wie er aufgetaucht war. Nur schwer kontrollierbar wurden die ersten Snowboards nur ungern auf den Pisten gesehen und später auch verboten.
Pfeilen an der Idee des Snowboards
Hätten die jungen Skater und Surfer Anfang der 70er-Jahre nicht die Idee des heute bekannten Snowboards weiterentwickelt wollen, wäre das das Ende des Snowboardens gewesen. Dimitrije Milovich entwickelte die ersten Snowboards mit Stahlkanten, jedoch konnte sich diese damals nicht durchsetzten. Nur zehn Jahre später musste deshalb seine Firma „Winterstick“, die erste Snowboard-Firma der Geschichte, schließen.
Mitte der 70er Jahre entwickelten Tom Sims und Jake Burton, ein ehemaliger Skateboard-Profi, die Snurfer unabhängig voneinander weiter. Auch heute noch sind Sims und Burton die Namen der beiden größten Snowboardfirmen der Welt.
Erste Wettbewerbe
Die erste Meisterschaft, National Snowboard Championship, fand 1982 in den USA statt, die erste europäische Snowboard-WM jedoch erst fünf Jahre später im italienischen Livigno und im schweizerischen St. Moritz. Dadurch stieg der Bekanntheitsgrad der Snowboards und in den 80er Jahren wurde Snowboarding zu einer Trendsportart. An den Olympischen Winterspielen in Nagano konnten 1998 die ersten Snowboarder teilnehmen.





